Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
An die Medien
Zürcher Künstler setzen sich für einen klimafreundlichen Nationalrat ein
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 02.10.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
Klimafestival vom 11.-13. Oktober 2007 im Papiersaal Zürich
Das Klimafestival vom 11.-13. Oktober im Papiersaal Zürich ist der grösste Anlass im Rahmen der kulturellen Veranstaltungsreihe in der Deutschschweiz. Zürcher KünstlerInnen rufen mittels kulturellen Darbietungen dazu auf, am 21. Oktober klimafreundliche PolitikerInnen quer durch alle Parteien in den National- und Ständerat zu wählen. Der Hauptact, der Musiker Gustav – der auf Platz 14 der Schweizer Album-Hitparade fungiert – spielt am Freitag 12. Oktober im Papiersaal.
Der Anlass im Papiersaal in Zürich ist mit seiner Ausdehnung auf 800 m2 und der Dauer von drei Tagen der grösste Event im Rahmen des Klimafestivals – einer kulturellen Veranstaltungsreihe im Hinblick auf die Wahlen in der ganzen Deutschschweiz. Die lokalen Kunstschaffenden machen die WählerInnen auf das Thema der Klimaveränderung aufmerksam und empfehlen ihnen NationalratskandidatInnen, die sich gemäss des Klimaratings des WWF, für griffigere Schutzmassnahmen einsetzen.
Das Festival wird mit der Kunstvernissage am Donnerstag 11.10. eröffnet: auf 400 m2 werden während drei Tagen Fotografien, Bilder, Installationen und Aktionskunst zur Klimaveränderung präsentiert. Anschliessend improvisieren am Donnerstag die Mitglieder des E.I.T. (Eidgenössisches Improvisationstheater) Szenen zum Klimawandel. Am Freitag wird Al Gores Inconvenient Truth gezeigt bevor es mit der Diebesbande und Gustav musikalisch weitergeht. Der Samstag ist der Tag des Wortgefechtes: für den Poetry-Slam am Samstag schreiben die PoetInnen eigens Gedichte, Geschichten und Reden zum Klimawandel und tragen diese leidenschaftlich vor – der Oberländer Songwriter Dabu wird an diesen Wettstreit mit seinen dialektalen Reimen anschliessend musikalisch anknüpfen. In der Kurzfilm-Lounge werden überdies durchgehend Clips von Agent Provocateur gezeigt.
Halbtax für 15 Jahre verlängert
Warum und wie engagieren sich die KünstlerInnen für das Klima? Der Musiker Gustav hat ein schlechtes Gewissen: „Ich bin ein Sünder“, sagt er von sich, „Ich fahre Auto. Und Vespa. Jede Woche tingle ich zwei Mal mit einem Bandbus durch die halbe Schweiz - und wieder zurück.“ Er schämt sich dafür, bisher noch nicht viel zum Klimaschutz beigetragen zu haben und will dies mit seinem Auftritt am Klimafestival ändern, ausserdem hat der langfristige Massnahmen getroffen: „Mein Fahrrad wird gerade repariert, mein Halbtax habe ich für 15 Jahre verlängert.“
Ganze Freizeit investiert
Die Klimafestivals werden vom Verein politakt organisiert – ein parteineutraler Verein, der Politik und Kultur miteinander verknüpft. In Zürich haben die beiden Mitbewohnerinnen Claudia Gambacciani und Anna Hofmann in den letzten Monaten ihre Freizeit in dieses nichtgewinnorientierte Projekt investiert. Sie wollen mit ihrem Anlass die jugendliche Wahlbeteiligung erhöhen: „Die Jungen interessieren sich meist nicht für Parteien, sondern für Sachthemen und Jugendkultur. Wir erhoffen uns, sie mit dieser unkonventionellen Wahlempfehlung an die Urne zu bewegen.“ Für Frédéric Bron vom Papiersaal steht das grosse kulturelle und lokale Spektrum im Vordergrund, welches dieses Festival zu Tage fördert. Der Papiersaal feiert mit diesem Anlass den Saisonstart nach den erfolgreichen Ausstellungen von Stanley Kubrick und der Worldpress Photo.
Kontakt
Klimafestival Zürich/Politakt: Claudia Gambacciani, N: 078 690 28 92, claudia.g@gmx.ch
Papiersaal Zürich: Frédéric Bron, N: 079 238 87 57, bron@praegebuero.ch
Tickets – www.ticketcorner.ch (Medienschaffende, welche gerne Gratis-Tickets verlosen möchten, melden sich bitte direkt bei C. Gambacciani)
Endlich wieder einmal!
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 02.10.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
Rapperswil-Jona Adrian Weyermann und Yakaree aus Rapperswil-Jona spielen nächsten Freitag im ZAK fürs Klima
Lange ist es her, seit Adrian Weyermann das letzte Mal in Rapperswil-Jona gespielt hat. Damals noch als Frontmann der legendären Crank, ist er nun seit längerem schon mit seinem Soloprojekt unterwegs und macht damit nun (endlich wieder einmal!) Halt am Klimafestival im ZAK – „damit unsere Zukunft nicht baden geht."
Oder vielleicht höchstens für ein Weilchen in seinem neuen und ziemlich rockigen Album „Pool". Im Februar im Moods in Zürich getauft und in den Medien gefeiert, folgten dutzende Konzerte von Schaffhausen über Winterthur, Basel und Bern zurück nach Zürich als Vorband von Chris Isaak im Volkshaus, weiter über Aarau und Fribourg ans Openair St. Gallen und das Gurtenfestival – und nächsten Freitag nach Rapperswil-Jona ins ZAK. An einen von mittlerweile 12 Anlässen im Rahmen des Klimafestivals, mit dem die Initianten vom lokalen Verein politakt junge Erwachsene an die Urne bringen wollen, um im Herbst klimafreundliche Politiker in den Nationalrat zu wählen, „damit unsere Zukunft nicht baden geht."
Für die Zukunft der Jungen
Neben Listen mit aus ihrer Sicht wählbaren Kandidaten und Kandidatinnen, gibt es vor den Konzerten von Weyermann und Yakaree vier davon zum Anfassen: An einer Podiumsdiskussion diskutieren vier Jungpolitiker der JUSO, Jungen Grünen, JFDP und JSVP über das Thema Klimawandel. „Wir wollten unbedingt junge Kandidaten für dieses Podium", so Emanuel Tschopp von politakt, „schliesslich ist der Anlass für Junge, und schliesslich betrifft die Politik und vor allem auch der Klimawandel unsere eigene Zukunft" Darum müsse heute Druck gemacht werden.
Warmer Soul
Druckvoll ist zwar wohl nicht unbedingt das richtige Wort für die Musik von Yakaree, dem Solo-Projekt von Jessica Hirschi. Mit ihrer dunklen und souligen Stimme überzeugte sie aber auch schon bei den regionalen Bands „Selfish" und „G.G. & The Informers". Zusammen mit dem Rapperswiler Profimusiker Chrigel Bosshard (u. a. Schlagzeuger von Lunik) und dem Gitarristen Reto della Torre wird sie mit ihren herzerwärmenden und zuweilen melancholischen Songs den Konzertabend nach der Diskussion eröffnen – man darf gespannt sein!
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
Volles Haus für einen klimafreundlichen Nationalrat
Von Matthias, Emanuel, geschrieben am 16.09.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
St. Gallen Das Konzert von BBFrances, Trilogy und Starch sorgte für ein gutes Klima
Eine Art Klimaerwärmung in kleinem Rahmen konnte letzten Samstag in der Grabenhalle live miterlebt werden. Je später der Abend, desto heisser und feuchter wurde es. Schuld daran waren die engagierten Darbietungen der drei lokalen Bands BBFrances, Trilogy und Starch.
Und dies obwohl sie eigentlich mit ihrem Mitmachen beim so genannten Klimafestival für griffigere Massnahmen gegen die Klimaveränderung einstanden. „Schreibt euch den 21. Oktober dick hinter die Ohren", so Simon Winiger, Sänger und Bassist von Starch, „und geht wählen. Aber richtig!" Wie man richtig wählt, erfuhr man von den Organisatoren vom Verein politakt. Im Eingangsbereich lag verschiedenstes Infomaterial auf zum Thema Klima, unter anderem auch eine Liste von denjenigen Kandidatinnen und Kandidaten, die sie durch das Klimafestival empfehlen. „Diese Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat versprechen auf verschiedenen Internet-Ratings, dass sie sich für das Klima einsetzen werden", so Emanuel Tschopp von politakt, „darum unterstützen wir sie mit unserem Klimafestival." Das Konzert in St. Gallen sei nur einer von bis jetzt über zehn Anlässen in der ganzen Deutschschweiz, die im Rahmen dieser Kampagne stattfinden würden, erklärt Tschopp vor Beginn des Konzerts. Danach: „Genial! Ein voller Erfolg!"
Melodien zum Träumen
Keine Frage - die über 300 Besucher und das verteilte Infomaterial sprechen für sich. Aber nicht nur das: Was die drei Bands an diesem Abend boten, war Klasse. Grosse Klasse. Als BBFrances mit ihrer Band den Abend eröffnete, waren zwar noch nicht sehr viele Leute da, sie schien das aber überhaupt nicht zu kümmern. Mit ihrer frischen und sympathischen Art hatte die Sängerin aus Flawil die Zuschauer von Anfang an im Griff und lieferte mit ihrem Song „Pureness" gleich eine erste kleine Kostprobe ihres Könnens. Immer wieder führte sie einen weg an einen Ort an dem man nichts zu tun hatte, ausser vielleicht weiter den verträumten Melodien zu lauschen. Nach „Keep peace inside", dem Song, mit dem sie DJ Bobo um die Teilnahme am Eurovision Song Contest konkurrenzierte, und „Illusions", ihrem Radiohit, den sie immer wieder mal hört, wenn sie im Ochsen in Flawil als Kellnerin arbeitet, war die imaginäre Reise aber bald schon wieder vorüber.
Andrino & Odium von der St. Galler HipHop-Crew Trilogy holten danach die mittlerweile zahlreicher anwesenden Besucher zurück in die Strassen der Stadt. Mit viel Witz und Ironie erklärten sie jeweils zwischen den Liedern, was sie als HipHopper nun machen würden, wenn sie im Publikum wären, oder wagten sich auch mal an einen Gangsta-Rap. Und immer wieder machten sie Stimmung für die letzte Band am Abend: Starch.
Zugabe obligatorisch
Die mittlerweile zu ziemlichen Lokalmatadoren aufgestiegenen Musiker – sechs der sieben wohnen gemeinsam in einem ehemaligen Wirtshaus in Stein AR – hatten dann auch leichtes Spiel. Von Beginn weg war das Publikum bis in die hintersten Reihen am tanzen, etwas anderes blieb einem aber auch gar nicht übrig. Obwohl die Jungs in praktisch jedem Lied alle erdenklichen Stile miteinander vermischen, die Songs fliessen, der Mix funktioniert. Auf einem funkigen Fundament bauen Sie Rock-Parts auf, steigern sich in Ska-Rhythmen hinein und beschliessen das Ganze mit einer Reise in den Osten, mit Musik „unserer schwarzen Schäflein aus dem Balkan", zu der sich die Beine von alleine bewegen – eigentlich hätten sie die Zugabe auch gleich direkt anhängen können, es war sowieso klar, dass das Publikum eine verlangen würde.
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
„Think Global, Act Local“ in die Tat umsetzen
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 13.09.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
Rapperswil-Jona National bekannte Musiker spielen am 28.9. am Klimafestival im ZAK
Adrian Weyermann und Yakaree engagieren sich am 28. September im ZAK für einen klimafreundlichen Nationalrat. Das ist nicht selbstverständlich.
Schliesslich trägt das Klimafestival eine klare politische Message: Wählt klimafreundlich! Also Wahlwerbung für die Grünen? „Nein“, so Fabian Cortesi aus Rapperswil-Jona, der den Anlass mit dem Verein politakt organisiert, „Es ist uns egal, von welcher Partei jemand ist. Solange er oder sie sich fürs Klima einsetzt, können wir sie oder ihn empfehlen.“
Gegen die Lethargie der Menschheit
Dass es nicht um Partei- sondern um Sachpolitik geht, ist auch den Musikern wichtig. „Die Leute aufrütteln – und nicht zuletzt ein einigermassen verantwortungsvolles Parlament wählen!“, ist das Ziel von Chrigel Bosshard, Bassist und Perkussionist bei Yakaree. Bosshard, der neben Yakaree unter anderem bei den international bekannten Lunik Schlagzeug spielt, hat genug von der „allgemeinen verdammten Lethargie der Menschheit“. „Alle reden vom verrückt spielenden Klima, schauen sich mit grossen Augen die brennenden Wälder in Griechenland, die rückläufigen Gletscher, die Überschwemmungen in England oder die von der Hitzewelle geplagten Menschen in Indien im Fernsehen an. Es soll zwar etwas passieren - nur nicht bei mir selber. Die anderen sollen mal anfangen und ich mache dann schon mit.“, so der Rapperswiler Musiker. Dagegen möchte er mit seinem Engagement fürs Klimafestival ein Zeichen setzen.
Privilegierte Schweiz
„Das Klima geht uns alle an“, meint auch Adrian Weyermann. „Die Grossanlässe zum Thema sind gelaufen und jede Menge Künstler konnten vor allem ihre eigene Marke platzieren“, spielt er auf die Live Earth-Konzerte an. Ihm seien die kleinen, feinen Dinge ein Anliegen. Zwar hatten die Grossanlässe wahrscheinlich schon auch ihre Wirkung, aber jetzt gelte es, „’Think Global, Act Local’ in die Tat umzusetzen.“ Genau das ist auch den Organisatoren von politakt wichtig: „Bei uns in der Schweiz haben wir so viele Möglichkeiten direkt in die Politik einzugreifen und mitzubestimmen, da passt der Spruch extrem gut“, so Cortesi, „mit dem Klimafestival machen wir die Leute darauf aufmerksam.“
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
Stillstehen unmöglich
Von Matthias, Emanuel, geschrieben am 10.09.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
St. Gallen - Hochkarätige lokale Bands spielen nächsten Samstag in der Grabenhalle fürs Klima
Jung, frech, nachdenklich, ehrlich, verrückt und direkt – der Musik-Mix am Klimafestival nächsten Samstag, 15. September in der Grabenhalle verspricht einiges. Ab 21.00 werden die drei lokalen Bands BBFrances, Trilogy und Starch dem Publikum einheizen – „damit unsere Zukunft nicht baden geht.“
BBFrances wird den Abend mit ihren nachdenklichen und zum Teil sehnsüchtigen Songs eröffnen. Die Singer/Songwriterin aus Flawil hat durch ihre frische und ehrliche Art schon an unzähligen Konzerten, solo oder auch mit Begleitband, überzeugt. Nach dem Erscheinen ihres selbstfinanzierten Debutalbums „pureness“ konnte sie sogar in Irland auf Tour gehen, was für sie ein „unglaubliches Erlebnis“ war: „Die irische Musik hat eine wahnsinnige Tiefe – und die Leute hören dir auch viel intensiver zu.“ Damit sollte sie in der Grabenhalle aber wahrscheinlich auch keine Probleme haben: Obwohl das Klimafestival auch eine politische Aussage hat, „das Konzert ist die Hauptsache“, so Matthias Loepfe aus Wil, der den Anlass koordiniert. „Zwar versuchen wir, mit der Deko und aufliegendem Infomaterial die Besucher fürs Klima zu sensibilisieren und ihnen Kandidaten und Kandidatinnen für den Nationalrat zu empfehlen, aber der Anlass ist ein kultureller Anlass. Die Leute kommen wegen den Bands, wegen der Musik.“
Und die bleibt hochkarätig: Nach Andrino & Odium von der St. Galler HipHop-Crew Trilogy, die in der Szene schon oft für Furore gesorgt haben, beschliessen mit Starch sieben Jungs den Abend, die schon seit über zehn Jahren rund um St. Gallen als hervorragende Liveband bekannt sind. Aber nicht nur da: Neben verschiedenen grossen und sehr grossen Konzerten in der ganzen Schweiz (Moods Zürich, blueballs Festival Luzern, Montreux Jazz Festival) können sie dank verschiedenen Touren durch Kroatien und angrenzende Länder auch im Ausland schon auf eine kleine Fangemeinschaft zählen. Und das nicht zu unrecht: Bei ihrem frechen Mix aus Funk, HipHop und Rock, unglaublich tight gespielt und mit viel Witz und Ironie ist es praktisch unmöglich, still zu stehen.
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
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Auch in der Grabenhalle gibt es ein Klimafestival-Konzert
Von Matthias, Emanuel, geschrieben am 30.08.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
St. Gallen
Das Klimafestival – eine kulturelle Veranstaltungsreihe in der ganzen Deutschschweiz, bei der vor allem jungen Wählern NationalratskandidatInnen empfohlen werden – kommt nach St. Gallen: Am 15. September spielen die drei lokalen Bands Starch, Trilogy und BBFrances in der Grabenhalle für einen klimafreundlichen Nationalrat.
„Langsam sind wir alt genug, um nicht mehr uneingeschränkt daran zu glauben, dass uns irgendwann einmal das Mothership hier rausholen wird", erklärt Andreas Tschopp, Posaunist von Starch ihr Engagement für das Klima, „umso mehr werden wir uns als Landkinder bewusst, dass eine intakte Natur und Umwelt die unabdingbare Grundlage ist, dank der wir noch lange unbeschwert weiter Spass haben können. Deshalb unterstützen wir das Klimafestival und seine Botschaft: Geht wählen! Und zwar richtig!"
Engagement nicht selbstverständlich
Für Matthias Löpfe, Mitglied von politakt (dem Verein, der das Klimafestival lanciert hat), ist das nicht selbstverständlich. Es gäbe heute viele Bands, die sich politisch nicht positionieren wollen. Auch wenn die Musiker selber die Idee des Klimafestivals eigentlich gut finden würden, wollen sie mit ihrer Band trotzdem nicht klar Stellung beziehen. „Für manche sollte die Musik oder die Kunst allgemein sowieso frei bleiben von Politik, andere haben vielleicht Angst dadurch Fans zu verlieren", so Löpfe. Mit Starch (Funk), Trilogy (Hip-Hop) und BBFrances (Singer/Songwriter) konnte nun aber trotzdem ein Wunschprogramm zusammengestellt werden.
Anlässe in der ganzen Deutschschweiz
Neben dem Konzert in St. Gallen gibt und gab es noch mindestens zehn weitere Anlässe im Rahmen des Klimafestivals. In Chur, Liestal, Rapperswil-Jona, und Zürich haben sie schon stattgefunden, in Uster, Wetzikon, Bern, nochmals Rapperswil-Jona, Zürich und Luzern werden noch welche folgen. Die vom Verein politakt koordinierte Veranstaltungsreihe beschränkt sich dabei nicht nur auf Konzerte. Es gibt auch Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Theater und Poetry-Slam zu sehen und zu hören. Dabei werden neben den Wahlempfehlungen auch konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag jedes Einzelnen aufgezeigt. „Immer nur von Klimaschutz reden nützt nichts", meint Löpfe, „wir müssen auch etwas tun!"
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
Das Klimafestival wächst und wächst
Von Emanuel, geschrieben am 19.08.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
Seit Ende Juli haben schon vier weitere Organisationen eine Aktion im Rahmen des Klimafestivals angekündigt
Die Idee scheint zu überzeugen: Mittels einer Reihe kultureller Anlässe sollen vor allem jungem Publikum Möglichkeiten zu klimaschonendem Handeln aufgezeigt und Wahlempfehlungen für den Nationalrat abgegeben werden. Die Anlässe reichen von Konzerten über Filmabende bis hin zu Podiumsdiskussionen.
„Das hat es so in der Schweiz noch nie gegeben“, erklärt Fabian Cortesi den Erfolg. Cortesi hat das Klimafestival mit dem noch jungen Verein politakt aufgezogen und ist stolz auf die Resonanz aus der ganzen Deutschschweiz: „Es ist schon schön zu sehen, dass man auch als kleiner Verein und mit wenig Geld - dafür einer guten Idee - so Erfolg haben kann!“ Zwar hat erst ein Klimafestival-Anlass stattgefunden, aber „nur schon, dass wir von so vielen Umweltorganisationen unterstützt werden, und auch dass bis jetzt doch sieben andere Gruppen unser Konzept übernommen haben, ist ein Riesenerfolg“, so Cortesi weiter.
Anlässe in der ganzen Deutschschweiz
Drei Anlässe stellen die 16 Mitglieder von politakt selber auf die Beine. In St. Gallen, Rapperswil-Jona und Zürich laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. An der Pressekonferenz Ende Juli wurden vier weitere Anlässe von Fremdorganisationen vorgestellt. Der in Chur hat schon stattgefunden, Uster, Wetzikon und Luzern folgen noch. Seit Anfang August haben sich nun nochmals drei Gruppierungen dazu gesellt: In Rapperswil-Jona und Zürich gibt es nun zwei Anlässe, und auch in Liestal und Bern wird etwas organisiert.
Auch finanziell wird das Festival immer breiter unterstützt: Neben den grossen Organisationen wie zum Beispiel dem WWF oder Greenpeace, die schon früh zugesagt haben, können Cortesi und Co nun auch auf Beiträge von regionalen Gruppierungen zählen. „Das ist enorm wichtig. Unsere Vereinsfinanzen würden nie und nimmer für das ganze Festival reichen“, meint Manuel Dahinden, Kassier bei politakt.
Weitere Gruppierungen gesucht
Auf den Lorbeeren ausruhen will sich aber niemand bei politakt. Sie sind weiterhin auf der Suche nach engagierten Gruppen, die ihr Konzept übernehmen und etwas auf die Beine stellen. Das könne auch etwas kleines sein, bis jetzt geht die Spannweite von einzelnen Standaktionen und Unterschriftensammlungen über Filmabende oder Podiumsdiskussionen bis hin zum grössten Event im Papiersaal in Zürich, wo Anfang Oktober drei Tage lang mit Konzerten und anderem gefeiert wird.
Damit unsere Zukunft nicht baden geht
Von Emanuel, geschrieben am 23.07.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
Medienmitteilung vom 23. Juli 2007
Zürich Der junge Verein politakt lanciert im Hinblick auf die Nationalratswahlen das Klimafestival
Das Klimafestival – eine kulturelle Veranstaltungsreihe in der gesamten Deutschschweiz - soll Junge dazu bringen einen klimafreundlichen Nationalrat zu wählen und ihnen Handlungsmöglichkeiten im Alltag aufzeigen.
„Wir haben genug von leeren Versprechungen, jetzt muss endlich vorwärts gemacht werden“, meint Emanuel Tschopp, Aktuar von politakt. Zwar sei seit kurzem eine Trendwende betreffend Klimaschutz in der Schweizer Politik spürbar, trotzdem seien die behandelten Vorschläge viel zu wenig effizient. „Damit erreichen wir nicht mal die bescheidenen Ziele des Kyoto-Protokolls“, erklärt Fabian Cortesi, der das ganze Projekt „Klimafestival“ bei politakt angezettelt hat.
Schon verschiedenste Aktionen
Seit etwa vier Jahren ist der vor allem im Zürichseegebiet und der Ostschweiz verwurzelte Verein aktiv. Die Mitglieder, die alle zwischen 20 und 26 Jahren jung sind, haben dabei schon verschiedenste Anlässe auf die Beine gestellt: Neben zehn Konzerten zu verschiedenen Abstimmungsvorlagen (Strom ohne Atom, Avanti-Nein, Asyl- und Ausländergesetz u.a.) engagieren sie sich auch immer wieder bei Standaktionen und Unterschriftensammlungen. Mit dem Klimafestival haben Cortesi, Tschopp und Co. nun aber Grösseres vor: In der gesamten Deutschschweiz sollen Konzerte, Poetry-Slams, Standaktionen und vieles mehr stattfinden. „Wir hoffen damit vor allem Jugendliche anzusprechen und an die Urnen zu bringen“, erklärt Tschopp. Sie belassen den Inhalt aber nicht bei Wahlempfehlungen, sondern wollen an den Anlässen auch konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag jedes einzelnen aufzeigen. Mit dieser Idee haben sie auch grosse Organisationen überzeugt: Neben den Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, der EvB und SES haben sogar der WWF, Greenpeace, der VCS und myclimate ihre Unterstützung zugesagt.
Weitere Gruppierungen gesucht
Natürlich können die 16 Mitglieder von politakt nicht alle Anlässe selber organisieren. Neben ihren drei eigenen Anlässen in Zürich, St. Gallen und Rapperswil-Jona hoffen sie auf andere Gruppierungen, die das Konzept übernehmen und selber einen Klimafestival-Anlass auf die Beine stellen. „Dabei unterstützen wir auch noch nicht so erfahrene Gruppen mit Infomaterial und verschiedenen Kontakten. Bis jetzt sind schon vier Fremdanlässe in Chur, Wetzikon, Uster und Luzern definitiv. Derjenige in Chur hat sogar schon stattgefunden“, so Cortesi stolz. Zusätzliche Anlässe sind in Bern, Basel, Winterthur und Schaffhausen in Abklärung. Weitere Interessierte können sich über die Klimafestival-Homepage (www.klimafestival.ch) direkt bei Cortesi melden.
Klimafestival Pressemappe im Anhang.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Emanuel Tschopp
Hardturmstrasse 104
8005 Zürich
Tel: 077 439 10 82
E-Mail: medien@klimafestival.ch
Homepage: www.klimafestival.ch, www.politakt.ch
Pressebericht: IVG-Revision
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 03.06.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Konzert: Nein zur 5. IVG-Revision
Beitrag beigefügt.
Medienmitteilung: IVG-Revision
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 22.05.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Konzert: Nein zur 5. IVG-Revision
Mitteilung beigefügt.
100 Briefe für die Energieinitiative
Von Fabian, Lucas, geschrieben am 25.01.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Konzert: Nein zur 5. IVG-Revision
Medienmitteilung vom 25. Januar 2007
Politakt engagiert sich mit einer Briefaktion für erneuerbare Energien
Der Verein politakt hat mit einem persönlichen Brief über 100 Personen über die kantonale Energieinitiative informiert. Die Energieiniative hat zum Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien im Kanton St. Gallen bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln.
Im Jahr 2005 betrugen die Anteile erneuerbarer Energien, wie die Wind- oder Sonnenenergie, nicht Mal ein Prozent am schweizerischen Gesamtenergieverbrauch. Dieser Zustand scheint sich nicht zu ändern, obwohl zahlreiche Studien diesen Energietechnologien ein grosses Potential zusprechen. Im Kanton St. Gallen soll nun endlich etwas geschehen: Die Grüne Partei und die EVP haben gemeinsam eine kantonale Initiative lanciert, die verlangt, dass „der Kanton St.Gallen dafür sorgt, dass die Produktion erneuerbarer Energie aus Holz/Biomasse, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie bis im Jahr 2020 verdoppelt wird“, wie es im Initiativtext heisst.
„Wir von politakt haben beschlossen, diese Initiative zu unterstützen und sind Mitglied des Unterstützungskomitees. Die Zeit für verbindliche Ziele ist überfällig. Gerade im Hinblick auf die Klimaerwärmung und die Abhängigkeit von den in absehbarer Zeit verbrauchten fossilen Energien.“, meint Fabian Cortesi, Präsident von politakt. Die fünfmonatige Sammelfrist für die notwendigen 4'000 Unterschriften endet am 9. März 2007.
Weitere Informationen zur Energieinitiative finden sich auf www.energieinitiative.ch.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Fabian Cortesi
Greithstrasse 27
8640 Rapperswil-Jona
Tel: 076 336 17 11
E-Mail: cortesi@politakt.ch
Homepage: www.politakt.ch
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.

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