Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
An die Medien
Hängt bei Ihnen zu Hause auch Bio-Mode am Stewi?
Von Fabian, Lucas, geschrieben am 08.07.2009
MEDIENMITTEILUNG
Die Rapperswilerinnen und Rapperswiler staunten gestern nicht schlecht über den mit Wäsche behängten Stewi auf dem Engelplatz. Mit ihrer Strassenaktion machten junge Menschen auf die Helvetas Kampagne „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“ aufmerksam.
Seit heute stehen Stewi-Wäschehängen nicht nur in Hinterhöfen oder in Gärten. Stewi-Ständer machen sich auch gut in Rapperswiler Gassen. Ein mit blütenweissen auf der einen und schmutzigen T-Shirts auf der anderen Seite behängter Stewi schmückte heute den Engelplatz. Die Passantinnen und Passanten schauten belustigt, skeptisch oder nahmen interessiert die Flugblätter entgegen, die Helvetas Freiwillige verteilten.
„Hängt bei Ihnen zu Hause auch Bio-Mode am Stewi?“ fragt Lucas Hermann eine junge Frau und streckt ihr ein Flugblatt entgegen. Darauf habe sie bis jetzt nicht geachtet, so die Passantin. Lucas Hermann engagiert sich zusammen mit Fabian Cortesi im Namen von politakt für die Helvetas Kampagne „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“. Der Verein politakt, mit Sitz in Rapperswil, engagiert sich seit sieben Jahren mit originellen Aktionen für eine nachhaltige Entwicklung. Über einen Freund hat Lucas Hermann von der Aktion gehört.
Erst fünf Prozent der in der Schweiz verkauften Textilien bestehen aus Bio-Baumwolle. Oft wissen Konsumentinnen und Konsumenten nicht, in welchen Läden sie biologisch produzierte und fair gehandelte Kleider finden. Dem schafft Helvetas mit ihrem Online-Fashion Shop Finder Abhilfe. Die für die Kampagne entwickelte Webseite www.bio-fair.ch basiert auf Google-Map und zeigt, in welchen Schweizer Städten Kleiderläden Bio- und Fair Trade-Labels anbieten. Weiter kann man sich auf der Seite über die Vorteile von Bio und Fair Trade informieren. Zum Beispiel, dass beim herkömmlichen Baumwollanbau grosse Mengen von Pestiziden ausgebracht werden. Diese sind so gefährlich, dass jedes Jahr Tausende von Menschen daran sterben. Biobaumwolle hingegen kommt gänzlich ohne umweltschädliche Spritzmittel aus.
Rapperswil, 08.07.2009
Kontakt
Lucas Hermann
Greithstrasse 27, 8640 Rapperswil
lucashermann@gmx.ch
079 810 35 32
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.

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