Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Alternative Energien sind demokratisch
Von Fabian, geschrieben am 05.10.2006
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Energieinitiative Kanton St. Gallen
Das Unterzeichnen des Atomwaffensperrvertrages verbietet automatisch auch die Entwicklung von atomaren Brennstoffen zur Energieproduktion. Dieses Verbot ist insoweit verständlich, als die Technologien zur Brennstoffproduktion prinzipiell die gleichen sind, wie für die Produktion von Atomwaffen. Es ist jedoch genauso verständlich, dass ein Land wie der Iran die Monopolstellung der Industrienationen über diesen Energierohstoff nicht hinnimmt. Der Anspruch der Zweit- und Drittweltländer, Uran selbst auch anreichern zu dürfen und nicht von Rohstofflieferungen der Industriestaaten abhängig zu sein, ist legitim.
Es ist höchste Zeit, dass die Schweiz mit gutem Vorbild vorangeht, aus der Atomenergie aussteigt und alternative, nachhaltige Energiequellen stärker fördert. Alternative Rohstoffquellen – wie beispielsweise die Sonnenenergie – sind demokratisch über den ganzen Erdball verteilt. Durch die Nutzung dieser Technologien könnten gerade Entwicklungsländer ihre Rohstoffabhängigkeit verkleinern. Die Schweiz, mit ihrem grossen Potential zur Entwicklung neuer Energietechnologien, ignoriert zurzeit ihre Verantwortung gegenüber den Entwicklungsländern.
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Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
