Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Wir wollen die CO2-Abgabe!
Von Fabian, geschrieben am 09.03.2006
Das Klima spielt verrückt, die Gletscher verschwinden und immer häufiger kommt es zu Umweltkatastrophen. Und was macht die Schweiz um diesem Trend entgegen zu wirken? Bis jetzt nicht viel.
Am 23. März wird im Nationalrat über die Einführung der CO2-Abgabe diskutiert und über deren Schicksal entschieden. Im Moment sieht es aber so aus, als ob das Parlament die CO2 Abgabe ablehnen würde.
Dabei hat sich die Schweiz unter dem Kyoto-Protokoll dazu verpflichtet die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Nämlich müssen bis 2012 die Emissionsmengen 8% unter denen von 1990 liegen. Davon sind wir heute noch weit entfernt. Erreichen wir dieses Ziel tatsächlich nicht, muss der Bund eine hohe Busse bezahlen.
Viele der Massnahmen, die der Bundesrat zur Senkung der Emissionsmengen ursprünglich vorgeschlagen hat, wurden vom Parlament oder vom Bundesrat selbst bereits verworfen. Eines der letzten wirkungsvollen Instrumente ist die CO2-Abgabe. Diese sieht vor, das Heizöl um ca. 9 Rappen pro Liter zu verteuern und so den Verbrauch und damit auch die Emissionsmengen zu senken. Das so eingenommene Geld wird uns Bürgern über die AHV zurück erstattet.
Wir von politakt hoffen sehr, dass die CO2-Abgabe nicht auch noch verworfen wird. Das Klima wartet nicht! Sollte es aber wirklich so weit kommen, wollen wir uns für die von den Grünen angekündigte Klima-Initiative engagieren.
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Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
