Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
AKW-Unfälle nicht unwahrscheinlich
Von Fabian, geschrieben am 05.08.2006
Die meisten kennen das Bild der selbstsicheren grauen Herren, die uns an öffentlichen Veranstaltungen die Sicherheit der modernen Atomkraftwerk-Technologien erläutern und betonen, wie enorm unwahrscheinlich ein Unfall oder sogar ein GAU (Grösster Anzunehmender Unfall) doch sei. Besonders in den doch so modernen Schweizer Atomkraftwerken. Nun hat uns das jüngste Ereignis auf eine eindrückliche Art und Weise eines Besseren belehrt: Am 25. Juli dieses Jahres hat ein Stromausfall und der gleichzeitige partielle Ausfall des Notstromsystems im modernsten Atomkraftwerk Schwedens um ein Haar zu einer schwerwiegenden atomaren Katastrophe geführt. Man stelle sich vor: Die Bildschirme im Kontrollraum des Atomkraftwerks Forsmark blieben schwarz, die Lautsprecher blieben stumm und das Personal musste dem modernen Kraftwerk manuell Wasser zuführen um die Temperaturen zu senken und somit eine Kernschmelze zu verhindern.
Wo blieben denn nun diese technologisch hoch stehenden Sicherheitsmechanismen? Wie sind die Schweizer AKWs für ähnliche Zwischenfälle gerüstet? Es ist höchste Zeit das falsche Bild eines sicheren und „sauberen“ Stroms aus Atomkraftwerken zu revidieren.
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Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
