Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Nur umgesetzte Massnahmen zählen
Von Fabian, geschrieben am 09.03.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
Es ist erst zwei Wochen her, als der Bundesrat Effizienzmassnahmen als eine der vier Säulen der Schweizer Energiepolitik festsetzte. Am Mittwoch, den 7. März 2007 hatte das Parlament die erste Möglichkeit, diese Strategie in die Tat umzusetzen und 16 Millionen Schweizerfranken in die Förderungen von Energieeffizienzmassnahmen zu investieren. Leider überrascht es nicht, dass diese Investition vom Ständerat abgelehnt wurde. So ist es doch das typische Bild in der Energie- und Klimapolitik. Wenn es darum geht, Massnahmen anzukündigen und Klimaschutz zu versprechen, sparen die Schweizer Politiker nicht mit grossen Worten. Wenn es jedoch um das Beschliessen und die Umsetzung von konkreten Massnahmen geht, hält die Mehrheit der Schweizer Parlamentarier ihr Wort nicht, wie der Ständerat erneut bewies. Erbärmlich, wenn man bedenkt, dass es sich lediglich um eine Summe von 16 Millionen Schweizerfranken handelte.
Es ist höchste Zeit, dass wir aufwachen und uns mit grossen Schritten in Richtung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung bewegen. Nächsten Herbst besteht die Chance ein Parlament zu wählen, welches diesem Anliegen mehr Rechnung trägt. Wir von politakt werden uns im Rahmen eines Klimafestivals mit zahlreichen Konzerten in der ganzen Schweiz für die Politiker engagieren, welche sich zu verbindlichen Klima- und Energiezielen verpflichten.
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Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
