Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
ÖV-Tal Toggenburg
Von Fabian, geschrieben am 05.01.2010
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Referendum gegen Toggenburger Schnellstrassen
Das Toggenburg befindet sich nicht gerade in einer komfortablen Situation: Das Tal hat mit einer zunehmenden Abwanderung von Einwohnern zu kämpfen und die Arbeitsplätze schwinden stetig. Die Landwirtschaft, welche die Wirtschaft wie auch die Landschaft des Toggenburgs massgebend prägt, gerät ebenfalls zunehmend unter die Räder.
Das Tal hat jedoch einen grossen Trumpf aufzuweisen: eine einmalige Landschaft mit hervorragenden Möglichkeiten für unvergessliche Naturerlebnisse. Dafür reisen Touristen aus der ganzen Welt ins Tal – im Sommer wie auch im Winter. Der Tourismus ist der Wirtschaftssektor mit den besten Wachstumschancen im Toggenburg. Viele Arbeitsplätze sind vom Tourismus abhängig und ein Ausbau dieses Zukunftssektors gibt dem Tal eine Perspektive.
Damit der Toggenburger Tourismus effektiv und nachhaltig wachsen kann, müssen die touristische Attraktivität des Tals erhalten und die Erlebnismöglichkeiten ausgebaut werden. Dazu braucht es einerseits innovative Ideen und unternehmerische Intelligenz. Auf der anderen Seite ist die Pflege der natürlichen Schönheit des Tals eine unbedingte Voraussetzung. Das Toggenburg ist davon abhängig, dass auch in Zukunft die Wiesen im Sommer kräftig grün leuchten und im Winter schneeweiss bedeckt sind.

Ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Sicherung der typischen Naturlandschaft ist ein vor Kurzem im Toggenburg lanciertes und einmaliges Projekt: Der Verein Energietal Toggenburg möchte das Tal innert 25 Jahren in eine energieautarke Zukunft führen und damit den Weg hin zu effektivem Klimaschutz einschlagen. Eine Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen ist Voraussetzung zur Bekämpfung der Klimaerwärmung. Nur wenn die Klimaerwärmung gestoppt werden kann ist das Toggenburg auch in Zukunft schneesicher.
Nun ist das Tal erneut gefordert: Es braucht im Toggenburg auch im Verkehrsbereich einen genauso grossen Schritt. Die Touristen sollen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Tal reisen. Dafür müssen Bahn- und Busangebote ausgebaut werden, das Toggenburg soll zum ÖV-Tal werden! Dafür sind keine neuen Strassen notwendig. Denn neue Strassen verschandeln die Landschaft und locken mehr Individualverkehr an, wodurch sie in wenigen Jahren wieder verstopfen und die CO2-Emissionen weiter steigen.
Aus diesem Grund unterstützt politakt das Referendum gegen die neuen Schnellstrassen im Toggenburg und setzt sich für ein Nein zu den Umfahrungen Wattwil und Bütschwil ein.
Den Unterschriftsbogen findest du hier.
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Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.

22:24, 04.02.2010 von Catherine Buchmann
Liebe Toggenburger,
alle, die keine Schnellstrassen haben, wünschen sich welche, weil sie glauben, sie hätten dann weniger Verkehr. Alle, die Schnellstrassen haben, haben noch mehr Verkehr und Stau und schlechte Luft. Tourismus kann bestens mir OeV leben, die verkehrsfreien Ferienorte florieren. Abe auch die Toggenburger sind frei, alle Fehler der zestörten anderen Landschaften noch nachzuholen.
..oder umgekehrt!
17:59, 20.01.2010 von Mike
Die Toggenburger hatten ja eben genau keine Möglichkeit zur Mitbestimmung (ausser die paar spärchlichen VertreterInnen im KR). Genau darum soll man das Referendum unterstützen, weil das Volk auch noch ja oder nein dazu sagen soll - und nicht nur die Mehrheit der Kantonsräte, welche direkt oder indirekt finanziell von diesem Monster-Bauprojekt profitieren.
Man seh sich diesen Flyer an...
19:34, 06.01.2010 von Meyer Dani
Vielleicht lässt man besser die Toggenburger selber bestimmen, ob sie
eine Schnellstrasse wollen bzw. brauchen, und nicht die Grünen vom Kanton.
Die Gründe fürs Unterschreiben sind auch ausreichend schlecht:
a_ Warum bereiten uns kürzere Arbeitswege und bessere wirtschaftliche
und touristische Anbindung weniger Lebensqualität?
b_ Wer sagt, dass die Entlastung nicht dauerhaft sein wird - Mutmassung!
c_ Wo genau ist Verkehrsentlastung wichtiger bzw. dringender als im
unteren Toggenburg?
d_ Das Volk hat bereits entschieden!!!
e_ 70000m2 Kulturland opfern, den Rest erhalten! Ohne Strassen und Leute
welche im Tal leben brauchen wir auch kein Kulturland mehr.
Gruss Dani