Medienmitteilungen

 Strassenaktion für die Waffenschutzinitiative

Von Fabian, geschrieben am 30.01.2011

Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Aktion für Schutz vor Waffengewalt

MEDIENMITTEILUNG

Die UGS Linth veranstaltete am Samstag in Rapperswil einen alternativen Waffenlauf für ein Ja zur Waffenschutzinitiative 

Bewaffnet mit Sturmgewehr-Attrappen zog letzten Samstag, 29. Januar 2011 eine Gruppe von politisch Aktiven durch Rapperswil. Mit überraschenden Inszenierungen wurde exemplarisch aufgezeigt, dass Waffen in unserem Alltag keinen Platz haben. Den Passanten wurden Flyer verteilt und ihnen im Gespräch die Vorteile der Waffenschutzinitiative verdeutlicht. 

Mit unkonventionellen Bildern zogen die zehn engagierten jungen Erwachsenen die Aufmerksamkeit auf sich. Man muss zwei Mal hinschauen, wenn eine junge Mutter ein Kind auf den Armen hält, auf dem Rücken aber ein Sturmgewehr trägt  – selbst wenn die Waffe eine Attrappe und das Kind eine Spielzeugpuppe ist. „Wir waren schlicht überwältigt ob den vielen positiven Rückmeldungen. Viele kamen auf uns zu und waren genau unserer Meinung: Waffen haben im Alltag und speziell in Familienhaushalten keinen Platz!“, berichtet Fabian Cortesi, Vorstandsmitglied der UGS Linth.  „Suizide und Tötungsdelikte sind in vielen Fällen Kurzschlusshandlungen. Dann ist die einfache Verfügbarkeit einer Schusswaffe für den Ausgang entscheidend.“, meint Cortesi weiter.  

Waffenschutzinitiative rettet Menschenleben

Die UGS Linth ist davon überzeugt, dass mit der Annahme der Waffenschutzinitiative jedes Jahr viele Leben gerettet werden können. Ziel der Initiative ist es, den Missbrauch von Schusswaffen in Schweizer Haushalten drastisch zu reduzieren. Heute sterben in der Schweiz pro Jahr 300 Menschen durch Armeewaffen. Wird die Initiative angenommen, müssen Armeeangehörige ihre Dienstwaffe zukünftig im Zeughaus hinterlegen. Wer eine Waffe erwerben will, muss neu in jedem Fall einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis vorweisen. Das Feldschiessen kann jedoch wie bisher stattfinden, lizenzierte Sportschützen und Jäger sind von der Regelung nicht betroffen. Die Abstimmung findet am 13. Februar statt.

UGS geht mit Aktion neue Wege

Der UGS Linth hat mit dieser sympathischen Aktion neue Wege eingeschlagen. Der Parteivorstand ist davon überzeugt, dass mit unkonventionellen Aktionen wie dieser ein grösseres und neues Publikum erreicht werden kann. Die Bilder der Aktion werden bis zur Abstimmung auch auf Facebook beworben. Die UGS setzte mit dieser Aktion ein starkes Zeichen für ein Ja zur Waffenschutzinitiative.

 

Weiter Informationen / Interviews:

Fabian Cortesi, Vorstandsmitglied UGS Linth
076 336 17 11, cortesi@dangerzone.ch
Tägernaustrasse 133, 8645 Rapperswil-Jona


 Wer hängt Bio-Mode an den Stewi?

Von Fabian, Lucas, geschrieben am 11.07.2009

Beitrag in der Linth Zeitung.

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 Hängt bei Ihnen zu Hause auch Bio-Mode am Stewi?

Von Fabian, Lucas, geschrieben am 08.07.2009

MEDIENMITTEILUNG

Die Rapperswilerinnen und Rapperswiler staunten gestern nicht schlecht über den mit Wäsche behängten Stewi auf dem Engelplatz. Mit ihrer Strassenaktion machten junge Menschen auf die Helvetas Kampagne „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“ aufmerksam.

Seit heute stehen Stewi-Wäschehängen nicht nur in Hinterhöfen oder in Gärten. Stewi-Ständer machen sich auch gut in Rapperswiler Gassen. Ein mit blütenweissen auf der einen und schmutzigen T-Shirts auf der anderen Seite behängter Stewi schmückte heute den Engelplatz. Die Passantinnen und Passanten schauten belustigt, skeptisch oder nahmen interessiert die Flugblätter entgegen, die Helvetas Freiwillige verteilten.

„Hängt bei Ihnen zu Hause auch Bio-Mode am Stewi?“ fragt Lucas Hermann eine junge Frau und streckt ihr ein Flugblatt entgegen. Darauf habe sie bis jetzt nicht geachtet, so die Passantin. Lucas Hermann engagiert sich zusammen mit Fabian Cortesi im Namen von politakt für die Helvetas Kampagne „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“. Der Verein politakt, mit Sitz in Rapperswil, engagiert sich seit sieben Jahren mit originellen Aktionen für eine nachhaltige Entwicklung. Über einen Freund hat Lucas Hermann von der Aktion gehört.

Erst fünf Prozent der in der Schweiz verkauften Textilien bestehen aus Bio-Baumwolle. Oft wissen Konsumentinnen und Konsumenten nicht, in welchen Läden sie biologisch produzierte und fair gehandelte Kleider finden. Dem schafft Helvetas mit ihrem Online-Fashion Shop Finder Abhilfe. Die für die Kampagne entwickelte Webseite www.bio-fair.ch basiert auf Google-Map und zeigt, in welchen Schweizer Städten Kleiderläden Bio- und Fair Trade-Labels anbieten. Weiter kann man sich auf der Seite über die Vorteile von Bio und Fair Trade informieren. Zum Beispiel, dass beim herkömmlichen Baumwollanbau grosse Mengen von Pestiziden ausgebracht werden. Diese sind so gefährlich, dass jedes Jahr Tausende von Menschen daran sterben. Biobaumwolle hingegen kommt gänzlich ohne umweltschädliche Spritzmittel aus.  

Rapperswil, 08.07.2009

Kontakt
Lucas Hermann
Greithstrasse 27, 8640 Rapperswil
lucashermann@gmx.ch
079 810 35 32

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 «Verantwortung über Grenze hinaus»

Von Fabian, geschrieben am 12.02.2009

Die Hartnäckigkeit, mit der die SN Energie am Steinkohle- projekt Brunsbüttel festhält, enttäuscht die Umweltschützer. Grüne und WWF wollen die Bevölkerung mit weiteren Kampagnen sensibilisieren.

Von Brigitte Tiefenauer

«Wir bleiben dran», sagt Fabian Cortesi von der UGS Linth. Zusammen mit dem WWF haben die Grünen eine Postkartenaktion gegen die Beteiligung der SN Energie und der regionalen Stromanbieter am Kohlekraftwerk Brunsbüttel gestartet. «Wir wollten den Stromhändlern mitteilen, dass die Kunden wissen, was bezüglich Strom und Umweltschutz abgeht. Zudem sollen die Lieferanten wissen, dass sie umweltpolitisch auf dem Holzweg sind. Unser Ziel ist es, das Projekt Brunsbüttel abzuwenden», so Cortesi. Darüber, dass die SN Energie nach wie vor nicht auf die Forderungen der Umweltschützer eingeht und das Energieproblem nur schönredet, zeigt er sich enttäuscht.

Kosten für Umwelt nicht inbegriffen

Die Argumentation der Stromhändler, dass es ohne die Steinkohle nicht gehe, bezeichnet Cortesi als «billige Ausrede». Die Palette alternativer Energie ist seiner Meinung nach gross, und deren Produktion und Einsatz eine Frage der Bestrebungen. Wichtig sei es, die Verbraucher zu informieren und zu sensibilisieren.

«Brunsbüttel darf uns nicht egal sein, weil es weit weg ist», nennt Cortesi einen Aspekt der Aufklärung. «Umweltfragen im Zusammenhang mit Strom dürfen wir auch nicht von uns weisen, weil sie uns zu abstrakt sind.» Die Verantwortung für die Umwelt reiche über die Landesgrenzen hinaus. Die Grünen St. Gallen würden sich weiter einsetzen für die Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energie bis 2020 und - mit einer zweiten Initiative in Planung - für die Deckung des gesamten kantonalen Energiebedarfs ohne Kohle- und Atomstrom. «Damit können wir zwar nicht verhindern, dass Brunsbüttel gebaut wird, aber bewirken, dass der Kanton St. Gallen keinen Strom davon bezieht.»

Im «günstigen» Preis der Steinkohle sei derjenige für die Umweltschäden nicht inbegriffen, gibt Cortesi zudem zu bedenken - abgesehen davon, dass die fossile Energie limitiert sei und deren Preis steige, je intensiver und länger man sich davon bediene.

«Die Gesellschaft ist nun mal auf Energie angewiesen. Die richtige Wahl ist eine Frage des Gewissens.»

«Unsägliche Tat im grünen Mänteli»


«Dran bleiben» will man auch beim WWF, wie Roland Peter von der Regionalstelle St. Gallen erklärt. Peter zeigt sich positiv überrascht sowohl von der Kartenaktion als auch von einer zusätzlich lancierten Internet-Petition. Zweitere sei ein versuchsweises Nebenprodukt gewesen, betont er. Der WWF taxiert die 800 qualifizierten Unterschriften bei der nur mässig forcierten Propaganda als «absolut zufriedenstellend». Peter ist sich aber bewusst, dass es sich bei der Petition nur um eine Bittschrift handelt und die Umweltschützer machtlos sind gegenüber der SN Energie und deren Aktionären. «Unsäglich», sagt er, «wie sich die Schweizer Stromfirmen im 'grünen Mänteli' umweltfreundlicher Energieproduktion im Inland an der Dreckschleuder im Ausland beteiligen.»

«Ein Aufschrei ohne Tatbeweis»

Ernst Gossweiler, Direktor des Elektrizitätswerkes Rapperswil-Jona, distanziert sich von der «Gewissensfrage». Brunsbüttel stehe in der Verantwortung der SN Energie; er wolle dazu keine Stellung beziehen. Er betont aber, dass die wirtschaftliche Entwicklung, wie man sie sich wünsche, einen Mehrverbrauch an Energie nach sich ziehe. Handkehrum würde die Mehrheit der Bevölkerung nach erneuerbarer Energie schreien, die wenigsten seien aber bereit, sie zu bezahlen. Die Tatsache, dass die EWJR AG seit Jahren bei 5 Prozent Solar-, Wind- und Aquapower-Energie stehengeblieben sei, spreche Klartext.

Was die Kohlenenergie betreffe, sei sie im Gegensatz zu Öl und Gas geopolitisch und preislich berechenbar. Das CO2-Problem bestehe zwar, die Forschung habe eine Abscheidungsmöglichkeit aber bereits vorgenommen. Vorerst stünden die Lieferanten in der Versorgungspflicht, so Gossweiler, und diese sei zurzeit nur mit dem Bau zusätzlicher Kraftwerke realisierbar.

Naturstrom statt Dreckschleuder: Fabian Cortesi von der UGS Linth zeigt die Aktionskarten gegen das Kohlekraftwerk Brunsbüttel. Bild Noëmi Mariacher

Imagepflege mit 4-Säulen-Strategie

St. Gallen. - Die Sernf-Niederenbach Energie AG (SN Energie) reagiert auf den steigenden Stromverbrauch in der Ostschweiz mit einer 4-Säulen-Strategie. Der Verwaltungsrat der SN Energie informierte die Medien am Mittwoch in St. Gallen. SN Energie setzt an erster Stelle wie bisher auf Wasserkraft. Hinzu kommen verstärkt erneuerbare Energien, Atomkraft und neu Energie, die im Steinkohlekraftwerk Brunsbüttel in Deutschland gewonnen werden soll. Wie andere Schweizer Stromlieferanten beteiligt sich SN Energie an der Firma. Eine Beteiligung am umstrittenen Kraftwerk begründet SN Energie mit dem steigenden Stromverbrauch und mit der Ungewissheit über den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz.

© Die Südostschweiz; 12.02.2009; Seite 5

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 Mit europäisch vereinten Kräften

Von Fabian, geschrieben am 11.02.2009

Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Party: Discotakt Vol. 1 für das Verbandsbeschwerderecht

Über dieses Zeichen der Öffnung habe ich mich sehr gefreut. Ich verstehe das klare Ja zur Personenfreizügigkeit vom Sonntag als ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit. Die Schweiz hat mit diesem Ergebnis die Diskriminierung ärmerer EU-Mitgliederstaaten klar abgelehnt. Das ist richtig, denn der freie Personenverkehr soll für alle Menschen gleichermassen gelten.

Gleichzeitig ist das klare Ja auch ein Votum für eine Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit. Gerade in den schwierigen Zeiten, wie sie auf uns zukommen, ist es wichtig, Herausforderungen gemeinsam und mit europäisch vereinten Kräften anzugehen. Die Wirtschaftskrise und wichtige Entscheidungen in der Klima- und Energiepolitik lassen sich nicht isoliert lösen. Eine echte nachhaltige Entwicklung lässt sich nur durch die Zusammenarbeit aller Kulturen und Länder erreichen. Und auf diesem Weg sind wir nun einen Schritt weiter.

Fabian Cortesi, Vorstand Grüne SG, Rapperswil-Jona

© Die Südostschweiz; 11.02.2009; Seite 6
Südostschweiz Gaster/See Region


 Von den Medien