Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Endlich wieder einmal!
Von Fabian, Emanuel, geschrieben am 02.10.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
Rapperswil-Jona Adrian Weyermann und Yakaree aus Rapperswil-Jona spielen nächsten Freitag im ZAK fürs Klima
Lange ist es her, seit Adrian Weyermann das letzte Mal in Rapperswil-Jona gespielt hat. Damals noch als Frontmann der legendären Crank, ist er nun seit längerem schon mit seinem Soloprojekt unterwegs und macht damit nun (endlich wieder einmal!) Halt am Klimafestival im ZAK – „damit unsere Zukunft nicht baden geht."
Oder vielleicht höchstens für ein Weilchen in seinem neuen und ziemlich rockigen Album „Pool". Im Februar im Moods in Zürich getauft und in den Medien gefeiert, folgten dutzende Konzerte von Schaffhausen über Winterthur, Basel und Bern zurück nach Zürich als Vorband von Chris Isaak im Volkshaus, weiter über Aarau und Fribourg ans Openair St. Gallen und das Gurtenfestival – und nächsten Freitag nach Rapperswil-Jona ins ZAK. An einen von mittlerweile 12 Anlässen im Rahmen des Klimafestivals, mit dem die Initianten vom lokalen Verein politakt junge Erwachsene an die Urne bringen wollen, um im Herbst klimafreundliche Politiker in den Nationalrat zu wählen, „damit unsere Zukunft nicht baden geht."
Für die Zukunft der Jungen
Neben Listen mit aus ihrer Sicht wählbaren Kandidaten und Kandidatinnen, gibt es vor den Konzerten von Weyermann und Yakaree vier davon zum Anfassen: An einer Podiumsdiskussion diskutieren vier Jungpolitiker der JUSO, Jungen Grünen, JFDP und JSVP über das Thema Klimawandel. „Wir wollten unbedingt junge Kandidaten für dieses Podium", so Emanuel Tschopp von politakt, „schliesslich ist der Anlass für Junge, und schliesslich betrifft die Politik und vor allem auch der Klimawandel unsere eigene Zukunft" Darum müsse heute Druck gemacht werden.
Warmer Soul
Druckvoll ist zwar wohl nicht unbedingt das richtige Wort für die Musik von Yakaree, dem Solo-Projekt von Jessica Hirschi. Mit ihrer dunklen und souligen Stimme überzeugte sie aber auch schon bei den regionalen Bands „Selfish" und „G.G. & The Informers". Zusammen mit dem Rapperswiler Profimusiker Chrigel Bosshard (u. a. Schlagzeuger von Lunik) und dem Gitarristen Reto della Torre wird sie mit ihren herzerwärmenden und zuweilen melancholischen Songs den Konzertabend nach der Diskussion eröffnen – man darf gespannt sein!
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
