Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Damit unsere Zukunft nicht baden geht
Von Emanuel, geschrieben am 23.07.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
Medienmitteilung vom 23. Juli 2007
Zürich Der junge Verein politakt lanciert im Hinblick auf die Nationalratswahlen das Klimafestival
Das Klimafestival – eine kulturelle Veranstaltungsreihe in der gesamten Deutschschweiz - soll Junge dazu bringen einen klimafreundlichen Nationalrat zu wählen und ihnen Handlungsmöglichkeiten im Alltag aufzeigen.
„Wir haben genug von leeren Versprechungen, jetzt muss endlich vorwärts gemacht werden“, meint Emanuel Tschopp, Aktuar von politakt. Zwar sei seit kurzem eine Trendwende betreffend Klimaschutz in der Schweizer Politik spürbar, trotzdem seien die behandelten Vorschläge viel zu wenig effizient. „Damit erreichen wir nicht mal die bescheidenen Ziele des Kyoto-Protokolls“, erklärt Fabian Cortesi, der das ganze Projekt „Klimafestival“ bei politakt angezettelt hat.
Schon verschiedenste Aktionen
Seit etwa vier Jahren ist der vor allem im Zürichseegebiet und der Ostschweiz verwurzelte Verein aktiv. Die Mitglieder, die alle zwischen 20 und 26 Jahren jung sind, haben dabei schon verschiedenste Anlässe auf die Beine gestellt: Neben zehn Konzerten zu verschiedenen Abstimmungsvorlagen (Strom ohne Atom, Avanti-Nein, Asyl- und Ausländergesetz u.a.) engagieren sie sich auch immer wieder bei Standaktionen und Unterschriftensammlungen. Mit dem Klimafestival haben Cortesi, Tschopp und Co. nun aber Grösseres vor: In der gesamten Deutschschweiz sollen Konzerte, Poetry-Slams, Standaktionen und vieles mehr stattfinden. „Wir hoffen damit vor allem Jugendliche anzusprechen und an die Urnen zu bringen“, erklärt Tschopp. Sie belassen den Inhalt aber nicht bei Wahlempfehlungen, sondern wollen an den Anlässen auch konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag jedes einzelnen aufzeigen. Mit dieser Idee haben sie auch grosse Organisationen überzeugt: Neben den Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, der EvB und SES haben sogar der WWF, Greenpeace, der VCS und myclimate ihre Unterstützung zugesagt.
Weitere Gruppierungen gesucht
Natürlich können die 16 Mitglieder von politakt nicht alle Anlässe selber organisieren. Neben ihren drei eigenen Anlässen in Zürich, St. Gallen und Rapperswil-Jona hoffen sie auf andere Gruppierungen, die das Konzept übernehmen und selber einen Klimafestival-Anlass auf die Beine stellen. „Dabei unterstützen wir auch noch nicht so erfahrene Gruppen mit Infomaterial und verschiedenen Kontakten. Bis jetzt sind schon vier Fremdanlässe in Chur, Wetzikon, Uster und Luzern definitiv. Derjenige in Chur hat sogar schon stattgefunden“, so Cortesi stolz. Zusätzliche Anlässe sind in Bern, Basel, Winterthur und Schaffhausen in Abklärung. Weitere Interessierte können sich über die Klimafestival-Homepage (www.klimafestival.ch) direkt bei Cortesi melden.
Klimafestival Pressemappe im Anhang.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Emanuel Tschopp
Hardturmstrasse 104
8005 Zürich
Tel: 077 439 10 82
E-Mail: medien@klimafestival.ch
Homepage: www.klimafestival.ch, www.politakt.ch
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
