Das Klimafestival wächst und wächst

Von Emanuel, geschrieben am 19.08.2007

Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007

Seit Ende Juli haben schon vier weitere Organisationen eine Aktion im Rahmen des Klimafestivals angekündigt

Die Idee scheint zu überzeugen: Mittels einer Reihe kultureller Anlässe sollen vor allem jungem Publikum Möglichkeiten zu klimaschonendem Handeln aufgezeigt und Wahlempfehlungen für den Nationalrat abgegeben werden. Die Anlässe reichen von Konzerten über Filmabende bis hin zu Podiumsdiskussionen.

„Das hat es so in der Schweiz noch nie gegeben“, erklärt Fabian Cortesi den Erfolg. Cortesi hat das Klimafestival mit dem noch jungen Verein politakt aufgezogen und ist stolz auf die Resonanz aus der ganzen Deutschschweiz: „Es ist schon schön zu sehen, dass man auch als kleiner Verein und mit wenig Geld - dafür einer guten Idee - so Erfolg haben kann!“ Zwar hat erst ein Klimafestival-Anlass stattgefunden, aber „nur schon, dass wir von so vielen Umweltorganisationen unterstützt werden, und auch dass bis jetzt doch sieben andere Gruppen unser Konzept übernommen haben, ist ein Riesenerfolg“, so Cortesi weiter.

Anlässe in der ganzen Deutschschweiz

Drei Anlässe stellen die 16 Mitglieder von politakt selber auf die Beine. In St. Gallen, Rapperswil-Jona und Zürich laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. An der Pressekonferenz Ende Juli wurden vier weitere Anlässe von Fremdorganisationen vorgestellt. Der in Chur hat schon stattgefunden, Uster, Wetzikon und Luzern folgen noch. Seit Anfang August haben sich nun nochmals drei Gruppierungen dazu gesellt: In Rapperswil-Jona und Zürich gibt es nun zwei Anlässe, und auch in Liestal und Bern wird etwas organisiert.

Auch finanziell wird das Festival immer breiter unterstützt: Neben den grossen Organisationen wie zum Beispiel dem WWF oder Greenpeace, die schon früh zugesagt haben, können Cortesi und Co nun auch auf Beiträge von regionalen Gruppierungen zählen. „Das ist enorm wichtig. Unsere Vereinsfinanzen würden nie und nimmer für das ganze Festival reichen“, meint Manuel Dahinden, Kassier bei politakt.

Weitere Gruppierungen gesucht

Auf den Lorbeeren ausruhen will sich aber niemand bei politakt. Sie sind weiterhin auf der Suche nach engagierten Gruppen, die ihr Konzept übernehmen und etwas auf die Beine stellen. Das könne auch etwas kleines sein, bis jetzt geht die Spannweite von einzelnen Standaktionen und Unterschriftensammlungen über Filmabende oder Podiumsdiskussionen bis hin zum grössten Event im Papiersaal in Zürich, wo Anfang Oktober drei Tage lang mit Konzerten und anderem gefeiert wird.





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