Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Stillstehen unmöglich
Von Matthias, Emanuel, geschrieben am 10.09.2007
Hängt mit folgenden Projekten zusammen: Kampagne: Klimafestival 2007
MEDIENMITTEILUNG
St. Gallen - Hochkarätige lokale Bands spielen nächsten Samstag in der Grabenhalle fürs Klima
Jung, frech, nachdenklich, ehrlich, verrückt und direkt – der Musik-Mix am Klimafestival nächsten Samstag, 15. September in der Grabenhalle verspricht einiges. Ab 21.00 werden die drei lokalen Bands BBFrances, Trilogy und Starch dem Publikum einheizen – „damit unsere Zukunft nicht baden geht.“
BBFrances wird den Abend mit ihren nachdenklichen und zum Teil sehnsüchtigen Songs eröffnen. Die Singer/Songwriterin aus Flawil hat durch ihre frische und ehrliche Art schon an unzähligen Konzerten, solo oder auch mit Begleitband, überzeugt. Nach dem Erscheinen ihres selbstfinanzierten Debutalbums „pureness“ konnte sie sogar in Irland auf Tour gehen, was für sie ein „unglaubliches Erlebnis“ war: „Die irische Musik hat eine wahnsinnige Tiefe – und die Leute hören dir auch viel intensiver zu.“ Damit sollte sie in der Grabenhalle aber wahrscheinlich auch keine Probleme haben: Obwohl das Klimafestival auch eine politische Aussage hat, „das Konzert ist die Hauptsache“, so Matthias Loepfe aus Wil, der den Anlass koordiniert. „Zwar versuchen wir, mit der Deko und aufliegendem Infomaterial die Besucher fürs Klima zu sensibilisieren und ihnen Kandidaten und Kandidatinnen für den Nationalrat zu empfehlen, aber der Anlass ist ein kultureller Anlass. Die Leute kommen wegen den Bands, wegen der Musik.“
Und die bleibt hochkarätig: Nach Andrino & Odium von der St. Galler HipHop-Crew Trilogy, die in der Szene schon oft für Furore gesorgt haben, beschliessen mit Starch sieben Jungs den Abend, die schon seit über zehn Jahren rund um St. Gallen als hervorragende Liveband bekannt sind. Aber nicht nur da: Neben verschiedenen grossen und sehr grossen Konzerten in der ganzen Schweiz (Moods Zürich, blueballs Festival Luzern, Montreux Jazz Festival) können sie dank verschiedenen Touren durch Kroatien und angrenzende Länder auch im Ausland schon auf eine kleine Fangemeinschaft zählen. Und das nicht zu unrecht: Bei ihrem frechen Mix aus Funk, HipHop und Rock, unglaublich tight gespielt und mit viel Witz und Ironie ist es praktisch unmöglich, still zu stehen.
Für weitere Informationen:
Emanuel Tschopp, Medienverantwortlicher des Klimafestivals
medien@klimafestival.ch
077 439 10 82
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.
