Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Stopp Atom St.Gallen / Appenzell
Das Projekt ist in Umsetzung.
Es läuft seit 25.01.2010.
Politakt ist Mitglied des Bündnisses für erneuerbare Energien der Kantone St.Gallen und Appenzell. Gemeinsam streben wir den Ausstieg aus der Atomenergie an. Der Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz soll verhindert und stattdessen die Energieeffizienz und neue erneuerbare Energien gefördert werden.
HIER kannst du die Erklärung online unterzeichnen.
Gemeinsam fordern wir:
- Echten Klimaschutz statt neue Atomkraftwerke.
- Die massive Förderung von Energieeffizienz und den Stopp der Energieverschwendung.
- Den Ausbau von umwelt- und sozialverträglichen Energiequellen.
- Den schrittweisen Ausstieg aus Produktion und Import von Atomenergie bis 2050.
- Die kompromisslose Durchsetzung von Sicherheitsbestimmungen durch die technischen und politische Aufsichtsbehörden bei bestehenden Atomanlagen.
- Die volle Haftpflicht-Deckung durch die AKW-Betreiber.
- Die Einhaltung der Menschenrechte bei den vom Uranabbau betroffenen indigenen Völkern.
- Eine Atommüllpolitik mit demokratischem Mitspracherecht der Bevölkerung in der Standort-Region.
- Die langfristige Atommüll-Überwachung zur Minimierung der Langzeitrisiken.
- Die Unterbindung von durch die Stromkonsumenten finanzierter Abstimmungspropaganda durch die Atomwirtschaft.
Die Zukunft ist erneuerbar!
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.

