Politik soll nicht das Hobby einer unnahbaren Minderheit von alten grauen Herren sein! Politik betrifft uns alle und beeinflusst unser Leben Tag für Tag. Wir von politakt versuchen mit unseren Projekten, Jugendliche und junge Erwachsene - hauptsächlich mit Hilfe von Konzerten und originellen Strassenaktionen - auf die uns wichtigen politischen Problemfelder aufmerksam zu machen. Dabei nehmen wir uns die Freiheit, klare Stellung zu den einzelnen politischen Vorlagen zu beziehen. Der Verein politakt versteht sich als vollkommen unabhängig von sämtlichen politischen Parteien und Organisationen.
Angefangen hat alles, als ein paar politisch interessierte Jugendliche im Umfeld der ETH und der Universität Zürich beschlossen, zwei Konzerte für die Initiative "Strom ohne Atom" in Pfäffikon und Wil auf die Beine zu stellen. Zusätzlich wurden in verschiedenen Städten wie Rapperswil, Wattwil, Zürich, Wil und St.Gallen Flyeraktionen durchgeführt. Da die Projekte auf sehr grosses Echo stiessen und die Konzerte ein voller Erfolg waren, wurde dieses Vorgehen in einer ähnlichen Form gegen die Avanti-Initiative wiederholt. Da auch diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen und im Verlaufe der Projekte weitere Mitglieder dazugekommen sind, beschlossen wir, einen Verein namens politakt zu gründen. Mittlerweile hat politakt bereits zehn Konzerte und zahlreiche weitere Aktionen zu verschiedenen Abstimmungen und Wahlen organisiert.
Aktion für Schutz vor Waffengewalt
Das Projekt ist in Umsetzung.
Es läuft seit 30.01.2011.
Eine Gruppe von Leuten rund um politakt geht am 29.01.2011 für ein JA zur Waffenschutzinitiative auf die Strasse.
Politakt ist davon überzeugt, dass mit der Annahme der Waffenschutzinitiative jedes Jahr viele Leben gerettet werden können. Die Abstimmung findet am 13. Februar statt. Ziel der Initiative ist es, den Missbrauch von Schusswaffen in Schweizer Haushalten drastisch zu reduzieren. Heute sterben in der Schweiz pro Jahr 300 Menschen durch Armeewaffen. Wird die Initiative angenommen, müssen Armeeangehörige ihre Dienstwaffe zukünftig im Zeughaus hinterlegen. Wer eine Waffe erwerben will, muss neu in jedem Fall einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis vorweisen. Das Feldschiessen kann jedoch wie bisher stattfinden, lizenzierte Sportschützen und Jäger sind von der Regelung nicht betroffen.
Nicht vergessen: Am 13. Februar unbedingt JA stimmen!
Alle Informationen zur Abstimmungsvorlage: www.schutz-vor-waffengewalt.ch
Medien
Voller Tatendrang sind wir momentan daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Hauptsächlich werden wir uns weiterhin auf Abstimmungsvorlagen zu den Themen Gesellschaftspolitik und Umweltpolitik konzentrieren. Wie bisher versuchen wir, mit bestehenden Komitees zusammenzuarbeiten und ihre Tätigkeiten mit unseren Anlässen zu komplettieren. Zudem wollen wir die Zusammenarbeit mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen ausbauen.

Strassenaktion für die Waffenschutzinitiative